Reiseverlauf

 

1.Tag: Anreise

Flug nach Kathmandu

 

2.Tag: Ankunft in Kathmandu

Nach Ankunft in Kathmandu werden Sie von Ihrer Reiseleitung abgeholt und ins Jugendhostel des Freundeskreis Nepalhilfe e.V., wenige Kilometer südlich von Kathmandu gefahren. Ein erstes Mal tauchen Sie in die bunte Hauptstadt Nepals ein. Nachdem Sie Ihre Reisegruppe und die Jugendlichen unseres Projekts kennengelernt haben, machen wir einen kleinen Spaziergang und schauen uns das kleine Newaridorf Bungamati an. Übernachtung im Jugendhostel des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.

 

3.Tag: Besichtigung der Bodnath Stupa

Heute besichtigen wir, gemeinsam mit einem deutschsprachigen Kulturreiseleiter, die Bodnath Stupa, eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer des Landes. Tibetische Mönche und Laien umrunden den Stupa im Uhrzeigesinn und drehen die Gebetsmühlen. Das Flair des tibetischen Buddhismus ist nirgendwo anders im Kathmandutal so intensiv spürbar wie bei der BOdnath Stupa. Die zahlreichen hier lebenden Tibeter gehen ihrem Handwerk nach und aus den tibetisch-buddhistischen Klöstern sind die rituellen Musikinstrumente der Mönche zu hören. Übernachtung im Jugendhostel des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.

 

4. Fahrt nach Maling (1600m); Fahrt: 7-8 Std.

Mit einem privaten Bus fahren wir zunächst nach Besisahar, in die Kreishauptstadt des Lamjungdistrikts. Von hier aus geht es mit einem Jeep weiter hinauf nach Maling, dem kleinsten der besuchten Bergdörfer. Die Bewohner des Dorfes begrüßen uns herzlich. Nachdem wir unsere Zimmer im Homestay-Gemeinschaftshaus bezogen haben, zeigen uns unsere Gastgeber die Grundschule, die umliegenden Felder und ihre Gemüsegärten. Während unseres Aufenthaltes in Maling kommen wir in herzlichen Kontakt mit unseren Gastgebern und tauchen in einen entschleunigten Alltag ein. Die Gelassenheit und Herzlichkeit der Nepalesen öffnen einen Raum für prägende Begegnungen. Die Nepalesen zeigen uns wie man mit einfachsten Mitteln Landwirtschaft und Viehzucht betreibt, das Getreide trocken lagert oder lokalen Wein herstellt. Übernachtung im Homestay in Maling

 

5.Tag: Wanderung Maling (1600m) nach Ghalegaon (2100m); Gehzeit: 3 Std. ; 500 m↑

Nach einem ausgiebigen Frühstück in Maling wandern wir hinauf, vorbei an grünen Terrassenfeldern in Richtung Ghalegaon. Das Dorf ist bekannt für sein großartiges Panorama auf einen weiten Teil der Himalayakette mit dem Annapurna, Dhaulagiri, Manaslu und Hiunchuli. Am Abend führen die Bewohner ihre traditionellen Gurungtänze, wie Jhyaure, Serka, Dohori, Krishna Charitra oder Jhakri, von verschiedenen Musikinstrumenten begleitet, vor. Übernachtung im Homestay in Ghalegaon


6.Tag: Wanderung nach Bhujung (1625m) ; Gehzeit: 3 Std ; 500 m↓

Am Morgen verabschieden sich unsere nepalesischen Gastgeber mit dem traditionellen Glückschal, dem Kata. Nach drei Stunden erreichen wir Bhujung, das größte Gurungdorf im Annapurnagebiet mit etwa 400 Häusern. ACAP- das Annapurna Conservation Area Project sorgt im Dorf für eine weitreichende Infrastruktur vom Teegarten, über ein Jugendzentrum, Gurungmuseum, ein Frauengemeinschaftszentrum bis hin zu einer Seilbahn für den Transport von Lebensmitteln von den Feldern ins Dorf. Wir schauen uns Bhujung am Nachmittag genauer an und genießen den herrlichen Ausblick auf den Lamjunghimal. Unsere Gastgeber im Homestay bereiten uns ein schmackhaftes Abendessen mit "local rice" und Gemüse aus dem eigenen Garten zu. Wenn wir Lust haben, können wir ihnen dabei zusehen bzw. unter die Arme greifen. Übernachtung im Homestay in Bhujung

 

7.Tag: Wanderung nach Pasagaon (1600m); Gehzeit: 5-6 Std.; 500 m↑, 500 m

Unser heutiger Weg führt hinab zum Wasserkraftwerk Bhujungs, vorbei an Reisterassenfeldern mit herrlicher Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel des Himalaya. Nach der Querung einer Brücke im tiefen Tal steht ein erneuter Aufstieg über Steintreppen ins kleine Dorf Kamagaun an. Dort wartet schon eine befreundete Familie auf uns und bereitet uns ein leckeres Dhaal Bhat zur Stärkung zu. Wir beobachten Frauen, die Wäsche mit der Hand an den Wasserstellen des Dorfs waschen, Männer die Ochsen auf den Feldern vor sich her treiben und Kinder, die spielend ihre Zeit vor den Häusern oder auf den Feldern verbringen. Am Nachmittag erreichen wir Pasagaon, dessen Häuser aus dem Steinwerk der sich in der Nähe befindlichen Tanji Höhle gebaut worden sind. Im angrenzenden Wald finden wir eine Vielzahl an Orchideenarten. Übernachtung im Homestay in Pasagaon

 

8.Tag: Wanderung nach Sindgi (1600m); Gehzeit: 3 Std. ; 100m↑, 100 m↓

Durch einen dichten Kardamomwald wandernd erreichen wir am frühen Nachmittag Singdi. Von hier aus genießen wir herrlichste Aussichten auf die Mittelgebirgslandschaft mit ihren tiefen Flussläufen. Die Dorfbewohner laden uns zum Picknick in den Bergen ein. Der Freundeskreis Nepalhilfe e.V. hat hier in Singdi eine Infrastruktur geschaffen, die der Landflucht, wie sie in ganz Nepal momentan stattfindet, entgegenwirkt. So wurde eine Gesundheitsstation errichtet. Ein durch Wasserkraft betriebenes Turbinenkraftwerk und eine Biogasanlage erzeugen Strom. Nahezu alle Haushalte verfügen über eine Toilette mit einfacher Dusche. Eine breite Leitung transportiert das Wasser von der Quelle zum Dorf in die Haushalte. Die Dorfschule ist mit einem PC-Raum ausgestattet. Die Dorfbewohner zeigen uns einige der Neuerungen. Übernachtung im Homestay in Singdi

 

9.Tag: Fahrt nach Bhakunde; Fahrzeit: 4 Std.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir mit dem Jeep, vorbei am wunderschönen Rupasee, nach Bhakunde (nahe Pokhara) ins Kinderdorf des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.. Wir werden herzlich von den Kindern und den Mitarbeitern empfangen, die uns die einzelnen Häuser, die Gärten, eine Ziegenzucht, Gewächshäuser und einen Fischteich zeigen. Etwas oberhalb des Kinderdorfs befinden sich die Gästezimmer, in denen wir übernachten. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir auch die Hausmütter kennen. Übernachtung im Kinderdorf des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.

 

10.Tag: Aufenthalt im Kinderdorf/ freier Nachmittag

Der heutige Tag steht im Zeichen des Kinderdorfs. Die Kinder zeigen uns das Dorf mit projekteigener Schule, in der in integrativen Klassen nach dem Montessorieprinzip unterrichtet wird. Sie führen uns ein kleines Kulturprogramm vor und die Hausmütter verwöhnen uns mit leckeren Dhaal Bhat, Tee und Snacks. Heute kann jeder den Tag so gestalten, wie er möchte. Die Umgebung Bhakundes lädt zu einem ausgiebigen Spaziergang ein oder Sie fahren mit dem Taxi bzw. dem öffentlichen Bus ins 4km entfernte Pokhara und genießen dort eine erholsame Zeit am Phewasee. Auch im Kinderdorf gibt es viel zu entdecken! Die Aussicht vom Gästehausbereich auf die gegenüberliegenden Berge ist traumhaft. Übernachtung im Kinderdorf des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.

 

11.Tag: Ganztagesbesuch einer tibetischen Gemeinde

Um 9 Uhr werden wir von Herrn Thupten Gyatso abgeholt. In der tibetischen Gemeinde Tashi Ling tauchen wir einen Tag lang ins Leben der Exiltibeter in Nepal ein. Wir lernen die Bedeutung der tibetischen Symbole kennen, treffen einen buddhistischen Mönch, der uns über sein Leben im Kloster berichten wird und nehmen an der frühabendlichen Puja teil. Ein Arzt führt uns in die Geheimnisse der tibetischen Medizin ein und gibt uns die Möglichkeit einer medizinischen Untersuchung. Am Nachmittag werden wir in ein tibetisches Restaurant eingeladen und am Abend kocht eine Familie für uns die typischen Gerichte, Momos, Tsampa, Buttertee oder tibetisches Brot. Übernachtung im Kinderdorf

 

12.Tag: Wanderung zum Sarangkot (1600m); Gehzeit: 2 Std. ; Ayurveda, Yoga oder Paragliding

Ganz am frühen Morgen, schon vor Sonnenaufgang wandern wir zum Aussichtsberg Sarangkot. Von hier aus erleben wir einen herrlichen Sonnenaufgang mit fantastischer Aussicht auf den Dhaulagiri (8.176m) im Westen bis zum Manaslu (8.156m) im Osten, die allesamt in ein warmes, purpurnes Licht gehüllt werden.  Es herrscht eine magische Atmosphäre. Gefrühstückt wird auf dem Berg mit herrlicher Morgensonne. Den heutigen Nachmittag kann jeder so gestalten, wie es ihm gefällt. Den einen zieht es eher ins Ayurveda Health Home zur Entspannung, den anderen zum Paragliden auf den Sarangkot. Oder Sie fahren mit dem öffentlichen Bus nach Mahendrapur, ins lokale Marktgeschehen und lassen sich dort zu einem außergewöhnlichen Souvenir inspirieren. Auch ein Yogatag, Entspannung in einem der Cafés, direkt am Phewasee, Reiten oder Mountainbiking und Rafting sind möglich! Übernachtung im Kinderdorf des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.

 

13.Tag: Flug von Pokhara nach Kathmandu, Besichtigung der Königstadt Bhaktapur

Nach einem dreißigminütigen Panoramaflug mit faszinierenden Aussichten auf den Himalaya fahren wir in eine der drei ehemaligen Königstädte, nach Bhaktapur. Die Stadt ist ein einzigartiges Areal beeindruckender Tempelanlagen und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Gemeinsam mit einem deutschsprachigen, nepalesischen Kulturreiseleiter beobachten wir Töpfer bei ihrem Handwerk, probieren den besten Bhaktapur-Joghurt in Tonschalen und stöbern in den kleinen Souvenirshops. Zum Apriltermin findet das einwöchige Bisket Jatra Fest statt. Auf einem großen Wagen werden die zornigen Götter Bhairav und Kali durch die Straßen gezogen. Übernachtung im Jugendhostel des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.


14.Tag: Besichtigung des Patan Durbar Square

Auf dem Durbar Square sticht zunächst der prachtvolle Königspalast mit seinem goldenen Tor und seinen drei Palasthöfen heraus. Einige Schritte weiter trifft man auf den Bhimsen-Tempel, der zu Ehren der Händler errichtet worden ist. Die Mangal Hiti ist eine über 1000 Jahre alte Wasserstelle, auch der “Tank des Glückes“ genannt. Den wohl wichtigsten Tempel Patans stellt der Rato-Machhendranath-Tempel dar. Hier wird der buddhistischen Gottheit Avalokiteshvara, einer Erscheinungsform Shivas, gehuldigt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung im Jugendhostel des Freundeskreis Nepalhilfe e.V.

15./16.Tag: Freizeit und Rückflug

Je nach Flugplan steht noch ein ganzer Tag für weitere Besichtigungen oder einen letzten Souvenireinkauf zur freien Verfügung. Am Abend oder spätestens am nächsten Vormittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.